... oder, meine Lebensgeschichte - Slogan
 
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Die Geschichte der "Stader Rundschau" 1984-1988
 
 
 
Die Idee zur Gründung und Herausgabe einer alternativen Zeitung für die Stadt und den Landkreis Stade entstand aus meiner Arbeit als Pressesprecher für die Stader Wählergruppe "Die Alternativen Stade". Es gab gerade zu dieser Zeit der "alternativen-grünen" Bewegung viele Themen und Ereignisse in allen Bereichen der Politik, des Umweltschutzes, der Kultur und der vielen Bürger-Initiativen, welche in der örtlichen Tagespresse und den anderen Kreisblättern nicht ausreichend und richtig dargestellt und gewürdigt wurden.
 
 
 
 
 
  
So legte ich mein Amt als Vorsitzender der WG "Die Alternativen Stade" (AS) nieder, suchte mir Mitstreiter für das Zeitungsprojekt, es wurde der Verein "Stader Rundschau Verlag" gegründet und am 10. April 1984 erschien - nach langer und umfangreicher Vorbereitungszeit - die Nullausgabe der "Stader Rundschau" in einer Auflage von 12.000 Exemplaren. Anfangs erschien unsere Kreiszeitung  "Stader Rundschau" vierzehntägig, später monatlich (aus Kostengründen).
 
Unsere "Vorbilder" waren u.a. die noch heute verlegten und damals neu erschienenen Zeitungsprojekte "Hamburger Rundschau" und "TAZ" Hamburg/Berlin. Stark motiviert und relativ schnell hat sich unser großer Mitarbeiterstamm aus der alternativen Szene des Landkreises in eine professionelle, aber provozierend frische  Zeitungsarbeit (Verein, Verlag, Redaktion, Anzeigengeschäft, Abo-Verwaltung, Layout, Herstellung und Vertrieb) eingearbeitet.
 
 
 
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Stader Rundschau - Juni 1987, zum Thema: "Volkszählung"
 
Bildunterschrift: "Zu einer Datenmahnwache trafen sich am 16. Mai Volkszählungsgegner aus Stade vor dem Rathaus. Sie warteten jedoch vergebens auf die Begründung des Stader Stadtdirektors Dr. Schneider und des Bürgermeisters Heinz Dabelow. Unbestätigten Meldungen zufolge füllte der Bürgermeister gerade zehn Minuten mit Antworten auf bekannte Fragen. Das tapfere Schneiderlein war verhindert - sieben auf einen Streich während seiner Zähltour ..." (sk)
 
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Heute - nach 26 Jahren - ist gerade diese Zeitungsarbeit ein interessantes, engagiertes und ehrliches Dokument des damaligen Zeitgeschehens im Landkreis Stade: AKW Stade, Dow-Chemical, AOL, Rotschlammdeponie, ÖPNV, Autobahn A 26, Tieffluglärm, Volkszählung 1987, Stadthallen- und Tiefgaragenbau, Stadtplanung, Umweltschutz, Windenergie, Kommunal- und Kreispolitik, Kunst und Kultur, Bürgerinitiativen, Bio-Läden u.v.m.
 
 
An dieser Stelle werde ich nach und nach ausgewählte Ausgaben der Stader Rundschau (auszugsweise) wieder veröffentlichen bzw. dokumentieren, eventuell und bestimmt noch passend zu HEUTE aktuellen Themen ...