... oder, meine Lebensgeschichte - Slogan
In My Life
The Beatles
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Gastbeiträge I - Lyrik
 und Vorstellung der Autoren und Künstler
 
 


VERLIEBT
IN DIESE WELT




Da schwimmt eine Blüte im Morgentau
ein Hund der an einen Autoreifen pisst
ein Soldat der sein Gewehr vergisst



oder am Himmel ein Flieger der schimmert blau
Lerchen die singen im lauen Sommernachtswind
Pferde die appetitlich aufeinander springen
Regentropfen die frische Lüfte bringen
ein Kriegsverbrecher der schmust
mit seinem Enkelkind
viele Hände die ineinander greifen
nach dem Säen das Wachsen miterleben
im Sommer an einer kühlen Mauer lehnen
im Vorbeigehen einen Körper streifen
Katzenschnurren in Ohrnähe bei Nacht
ein Gespräch ohne den Mund zu bewegen
mich müde neben dir ins Bett zu legen
der Traum der den Schlaf eines Kindes bewacht
Ich liebe die Dinge in ihrem Entstehen
das Moment wo der Samen in die Furche fällt
wobei man nicht weiß was daraus wird
alles kommt wie es kommen muss
und die Gewissheit tut gut

Eine Lotusblüte im glänzenden Haar
die Beine von der Brandung umspülen lassen
Knoblauchduft in sizilianischen Gassen
zu wissen was du sagst ist wahr
die herrlichen Hände von alten Menschen
der untergehenden Sonne nachzulaufen
in einer Arbeit vertieft sich die Haare zu raufen
seine Liebe an die ganze Welt zu verschenken
ein herzhaftes Lachen in meiner Hand
im Wald plötzlich einem Tier zu begegnen
wildfremde Menschen die sich einander segnen
der erste Schritt auf dem Weg ins fremde Land
sich in einer Liebe selbst zu finden
die Ruhe aus der kranke Seelen schöpfen
wenn fremde Menschen sich einander öffnen
zu sehen wie die Wolken am Horizont verschwinden

Ich liebe die Dinge in ihrem Entstehen
das Moment wo der Samen in die Furche fällt
wobei man nicht weiß was daraus wird
alles kommt wie es kommen muss
und die Gewissheit tut gut 


Text: ©Bert van Londen
Fotos: "Strandleben 4" und "Phase Gelb 4" ©Bert van Londen



 


Im Schenken schenken______________________________________
 
 
Es ist die Zeit
der Eitelkeiten,
die Zeit
gediegener Albernheiten.
Hier ein Schächtelchen
beschleift nach alter
Weise,
so wandeln wir
in immer gleichem Kreise.
      
 
... und draußen
die Flocken,
wie sie tanzen durch
Wolken und Wind,
rings herum,
damit wir nicht ganz
so verloren sind.
 
 
 
Ein Licht trägt
Tannengrün hervor
und seltsam fremd
wird nun die Zeit.
Hebt leere Schatten
sanft empor,
erinnert an Zufriedenheit.
 
So weit von mir
zeigt sich in Bildern
Blicke, Umarmung und
eine Hand,
zur leisen
Weihnachtsmelodie
umschlingt mich ein
Familienband.
 
Manchmal vergesse ich
diese Zeit
und frage mich,
was übrig bleibt.
 
Kerzenlichter aus
Illusionen
malen nun Wünsche
an die Wand.
Zeichnen Hoffnungen
mitten in Träume,
suchen und finden
auch Deine Hand.
 
Komm rein,
Du fremder Wandersmann!
Ich teile mit Dir
Brot und Wein
Dann zünde ich
Dir
ein Kerzchen an
und Heiliger Abend
wird es sein.
 
... und Flocken,
die tanzen durch
Wolken und Wind,
rings herum,
da wir nicht
verloren sind.
 
 
Text: ©Gabriele Höpken, Dezember 2011
Foto: ©Karolina Marsula
 
 
 
 
 
 
Meine Gäste ___________________________
 
 
 
 
 
 
 
 
Lily Magdalena, Ditzingen
 





 



Ute Löhr, Peine



 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Tanja Heil, Hemmoor

 
 
 
 
 
 
 
 
Karolina Marsula, Berlin

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Su Zahu, München
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Gabriele Höpken, Kißlegg 
 











Carmen Eckert, Extertal









 
Andrea Thierbach, Wuppertal













Eva Wagner, Wien









Bert van Londen, Nideggen



Meine Lektorin______________________
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Petra Schmidt, Köln   http://www.lektorat-ps.de/
 
 
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Kurzgeschichte von Lily Magdalena:
"Hübsche Fassade"____________________
 
 
 
 
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Glücklich wähnt man den Moment,
den man stets als Glück erkennt!
 
 
©Gabriele Höpken, 15-09-2011
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Auf dieser Seite werde ich über die Zeit
Gastbeiträge veröffentlichen - machen Sie mit, senden Sie mir eigene Texte, Fotografien und/oder Kunst. Ihr Name wird veröffentlicht - die Rechte Ihrer Urheberschaft bleiben bei Ihnen. Ich freue mich auf Ihren Beitrag ...
 
Foto: ©Lily Magdalena
 
 
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Schau' ich Dich an
mit all' Deinen Fehlern
doch liebenswert
mit all Deinen Ängsten
doch voller Hoffnung
und neuer Ideen -
schau' ich in einen Spiegel
 
©Astrid Kühl
 

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"FREi!
 
Meine Vergangenheit
war unerträglich
und
oft weinte ich
bitterlich
Ich versteckte mich
in meinem Zimmer
und war mir sicher
hier bleibe ich
für immer
Doch
 
nun habe ich gemerkt
Die Welt ist schön
und das Leben
muss immer weitergehen     
So viel Zeit meines Lebens
habe ich verpasst
und die Welt
dabei immer nur gehasst
Doch
das ist jetzt vorbei
denn ich weiß
ich bin jetzt frei
Ich bin frei
wie der Vogel im Wind
und nicht mehr
das hilflose Kind
Meine ganze Zukunft
liegt vor mir
 
und ich lebe nicht mehr
im Käfig wie ein Tier
Ich werde mein Leben leben
und einfach alles geben
Ohne Dich
ist mein Leben besser
und einfacher
und jetzt
habe ich
einen starken Überwacher
einen
an ihm kommt keiner vorbei!
er ist stärker
als jede Polizei
... ich bin frei!"
 
 
Text: ©Tanja Heil, Zeichnung: "green one" - ©Karolina Marsula
 
 
 
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Und die Erde
umschloss
den anderen Planeten
in sich
als wären sie selbst
seit langem
ein liebendes Paar
in Co-Existenz
ihres Seins
 
 
 
 
Text und Zeichnung: ©Karolina Marsula _____________________________
 
 
 
 
Jeder Tag gleicht einem Kampf
Den man verwurzelt übersteht
Nach außen zeigt man keinen Schmerz
Niemand soll die Wahrheit seh'n
In jeder Stunde die man lebt
Muss man weiter aufrecht geh'n
Egal wie tief die Wunden sind
Niemand soll die Wahrheit seh'n
 
 
Text: ©Tanja Heil, Zeichnung: ©Karolina Marsula, "the shit of life"
 
 
 
 
 
 
Ein Zwiegespräch der  Liebe_________________________________
Text und Bild: ©Su Zahu
 
 
 
"Ich bin's nur",
sagte die Liebe,
rufend, klagend zu dem,
bei dem sie tief verborgen liege.
"Nimm mich hin
oder zieh eine andere Spur."
"Dann zieh los und folge deiner Spur.
Deine Tiefe beschwert mich nur.
Einst war die Sehnsucht leicht.
Nur sich selbst hat sie gereicht.
Nach klaffenden Wunden durch die Zeit
bin ich nicht mehr so schnell bereit.
Bemüh' nicht mein Herz!"
 
"Jetzt zier dich nicht so.
Du lieb gewonnener Geist,
weg mit dem Schwur
der nur Herzen vereist.
Lauf los ...
Genieße!
Lege dein Gesicht in Wintertage
Alles wird gut sein.
Weg mit der Plage
Lieb Freundin, wach' doch auf.
Der Morgen ist schon da.
Wie schön kann es sein,
im Zauberwald zu liegen.
Ein Ort, an welchem Barden
dem Ruf der Feen erliegen."
 
 
 
 
 
 
_________________________________________Das Virtuose 2011
 
 
 
Sie liebten sich so virtuos
so grenzenlos tief
so rein planlos in ihrem chaotischen Los
ihrer Zweisamkeit
denn so zerreißend war ihre Leidenschaft zueinander
sie atmeten gegenseitig den süßlichen Geruch
des anderen tief in sich ein
um ihn nie wieder für sich zu vergessen
Sie zerschmolzen ineinander
und formierten sich neu wie Sterne am Himmel
Sie umarmten sich
sahen sich tief in die Augen
und wussten alles
dass alles
was sie nicht mehr auszusprechen brauchten
und
alles um sie herum verschwand
und nur sie beide waren da
und der Traum
der ewigen Zweisamkeit der Seelen begann
in einem Universum
der Unendlichkeit
 
 
Text und Zeichnung: ©Karolina Marsula _____________________________
 
 
 
 
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